Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
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Volti85
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Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Hallo Leute
Erst mal möchte ich mich hier vorstellen.
Ich bin der Michael (JG 1985), aus dem Raum Solothurn (Schweiz) und habe seit Februar einen silbernen Chevy Volt MJ 2012. Nach mehreren Monaten stillem mitlesen auf diesem sehr interessanten und hilfreichen Forum habe ich mich nun angemeldet. Bin mit meinem Volt sehr zufrieden. Die E-Mobilität macht echt spass. Mir hat bisher noch kein Auto so viel Freude und Spass gemacht wie mein Volt.
Nun zu meinem Problem:
Meinen Volt lade ich in der Garage mit dem mitgelieferten Ladekabel. Die Steckdose in der Garage hat einen separaten FI-LS 10A 10mA und ist an der Unterverteilung in der Werkstatt angeschlossen. Die Hauptverteilung hat ein 40A 30mA FI Schutzschalter.
Seit einigen Wochen nutze ich den Fernstart mit gleichzeitigem Laden (Der Volt darf bei mir an der Steckdose immer laden und bezieht während dem Fernstart Strom über das Ladekabel)
Das Problem ist, wenn ich den Fernstart aktiviere und der Volt dabei Strom von der Hausinstallation zieht, fliegt beim ziehen des Ladekabels (dann wenn ich wegfahren möchte) der FI LS der Stockdose UND der FI der Hauptverteilung raus.
Das ist doof, weil dann morgens meine Nachbaren auch einen Stromunterbuch haben.
Was ich nicht verstehe ist, warum beide FI rausfliegen. Eigentlich sollte doch nur der "sensiblere" FI in der Garage (10mA) rausfliegen, ohne das der Haupt-FI mit 30mA auch reagiert. Ansonsten habe ich nie Ladeprobleme und ich lade immer mit 10A. Das Kabel bis zur Steckdose hat 3x1.5mm2 und ist nicht länger als 20m bis zum Unterverteiler.
Irgend ein Tipp was man da machen kann? Hat jemand dieses Problem auch?
Von meinem Chevy Händler habe ich schon ein neues Ladekabel zum ausprobieren erhalten, das Problem tritt auch mit dem neuen Ladekabel auf.
Jetzt wo die Tage wieder kälter werden, wäre es schon praktisch den Fernstart mit Strom aus der Hausinstallation zu nutzen.
Ansonsten werde ich das mal mit einem Elektriker besprechen müssen.
Besten Dank und ich wünsche allen noch viele schöne E-Kilometer!
Erst mal möchte ich mich hier vorstellen.
Ich bin der Michael (JG 1985), aus dem Raum Solothurn (Schweiz) und habe seit Februar einen silbernen Chevy Volt MJ 2012. Nach mehreren Monaten stillem mitlesen auf diesem sehr interessanten und hilfreichen Forum habe ich mich nun angemeldet. Bin mit meinem Volt sehr zufrieden. Die E-Mobilität macht echt spass. Mir hat bisher noch kein Auto so viel Freude und Spass gemacht wie mein Volt.
Nun zu meinem Problem:
Meinen Volt lade ich in der Garage mit dem mitgelieferten Ladekabel. Die Steckdose in der Garage hat einen separaten FI-LS 10A 10mA und ist an der Unterverteilung in der Werkstatt angeschlossen. Die Hauptverteilung hat ein 40A 30mA FI Schutzschalter.
Seit einigen Wochen nutze ich den Fernstart mit gleichzeitigem Laden (Der Volt darf bei mir an der Steckdose immer laden und bezieht während dem Fernstart Strom über das Ladekabel)
Das Problem ist, wenn ich den Fernstart aktiviere und der Volt dabei Strom von der Hausinstallation zieht, fliegt beim ziehen des Ladekabels (dann wenn ich wegfahren möchte) der FI LS der Stockdose UND der FI der Hauptverteilung raus.
Das ist doof, weil dann morgens meine Nachbaren auch einen Stromunterbuch haben.
Was ich nicht verstehe ist, warum beide FI rausfliegen. Eigentlich sollte doch nur der "sensiblere" FI in der Garage (10mA) rausfliegen, ohne das der Haupt-FI mit 30mA auch reagiert. Ansonsten habe ich nie Ladeprobleme und ich lade immer mit 10A. Das Kabel bis zur Steckdose hat 3x1.5mm2 und ist nicht länger als 20m bis zum Unterverteiler.
Irgend ein Tipp was man da machen kann? Hat jemand dieses Problem auch?
Von meinem Chevy Händler habe ich schon ein neues Ladekabel zum ausprobieren erhalten, das Problem tritt auch mit dem neuen Ladekabel auf.
Jetzt wo die Tage wieder kälter werden, wäre es schon praktisch den Fernstart mit Strom aus der Hausinstallation zu nutzen.
Ansonsten werde ich das mal mit einem Elektriker besprechen müssen.
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Prodatron
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Hallo und herzlich willkommen hier!
Vielleicht ist der Spannungsabfall bei dem 1,5mm² Kabel einfach zu groß. Ziehst Du also den Stecker, steigt in einer sehr kurzen Zeit die Spannung wieder auf 230V an. Spannungsänderungen erzeugen einen induktiven Strom, vielleicht bringt dieser dann beide FIs durcheinander, so daß diese auslösen. Beim Einstecken passiert das nicht, da der Ampera den Ladestrom sehr behutsam steigert und nicht ruckartig sofort auf 10A geht, so daß der Spannungsabfall langsam von statten geht und so keinen induktiven Strom erzeugt.
Kann aber auch sein, daß ich hier gerade völligen Blödsinn rede, denn ich bin kein ausgebildeter Elektriker
CU,
Prodatron
Vielleicht ist der Spannungsabfall bei dem 1,5mm² Kabel einfach zu groß. Ziehst Du also den Stecker, steigt in einer sehr kurzen Zeit die Spannung wieder auf 230V an. Spannungsänderungen erzeugen einen induktiven Strom, vielleicht bringt dieser dann beide FIs durcheinander, so daß diese auslösen. Beim Einstecken passiert das nicht, da der Ampera den Ladestrom sehr behutsam steigert und nicht ruckartig sofort auf 10A geht, so daß der Spannungsabfall langsam von statten geht und so keinen induktiven Strom erzeugt.
Kann aber auch sein, daß ich hier gerade völligen Blödsinn rede, denn ich bin kein ausgebildeter Elektriker
CU,
Prodatron
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
Opel Ampera ePioneer MJ2012 *CU112* seit Juli 2013
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SuLa
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Hallo Michael
Herzlich willkommen im Forum.
Die Erklärung ist relativ einfach.
Dein Ampera ist völlig in Ordnung, ihm fehlt nix.
Es liegt nur daran, dass irgendwo bei Euch im Haus ein Verbraucher steht, der einen Erdschluss hat. Vermutlich handelt es sich hierbei um ein älteres Gerät mit Metallgehäuse. (Waschmaschine, Trockner, E-Herd, …).
Wenn der Ampera einen höheren Strom zieht, sucht sich der Strom aufgrund des Leitungswiderstandes den leichteren (Rück-)Weg und der führt über den defekten Verbraucher und ins Erdreich. (Vielleicht auch über den Schutzleiter des geerdeten Gehäuses)
Nun muss ein Fachmann alle verdächtigen Geräte nachmessen. Vielleicht hilft es auch schon wenn Du einmal alle anderen Geräte außer dem Ampera vom Stromnetz trennst und dann den Fernstart machst.
Dass beide FI-Schalter auslösen, ist hierbei völlig normal, weil die Fehlerstromgrenze für beide erreicht ist.
Gruß
Joachim
Herzlich willkommen im Forum.
Die Erklärung ist relativ einfach.
Dein Ampera ist völlig in Ordnung, ihm fehlt nix.
Es liegt nur daran, dass irgendwo bei Euch im Haus ein Verbraucher steht, der einen Erdschluss hat. Vermutlich handelt es sich hierbei um ein älteres Gerät mit Metallgehäuse. (Waschmaschine, Trockner, E-Herd, …).
Wenn der Ampera einen höheren Strom zieht, sucht sich der Strom aufgrund des Leitungswiderstandes den leichteren (Rück-)Weg und der führt über den defekten Verbraucher und ins Erdreich. (Vielleicht auch über den Schutzleiter des geerdeten Gehäuses)
Nun muss ein Fachmann alle verdächtigen Geräte nachmessen. Vielleicht hilft es auch schon wenn Du einmal alle anderen Geräte außer dem Ampera vom Stromnetz trennst und dann den Fernstart machst.
Dass beide FI-Schalter auslösen, ist hierbei völlig normal, weil die Fehlerstromgrenze für beide erreicht ist.
Gruß
Joachim
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Zuletzt geändert von SuLa am 4. Nov 2013 19:03, insgesamt 2-mal geändert.
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micky4
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Bezüglich der beiden FI's kann ich nicht helfen, kenne ich mich nicht aus (finde ich auch eigenartig), aber zur Vorgehensweise ein Tipp: Wenn du das Vorwärmen 15 Minuten früher startest kann danach die Batterie wieder etwas nachladen. Bei Verwendung des mobilen Ladekabels und 10A wird vermutlich zum Vorwärmen ganz wenig auch von der Batterie Strom verbraucht. Wenn das dann abgeschlossen ist (Lampe blinkt wieder), kann man vielleicht den Stecker ziehen, ohne dass die FI's fallen .... (?)
Liebe Grüße, Michael CU#13068, lithiumweiss, ePionier
myampera.wordpress.com
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
hallo Volti85,
probier doch mal aus, ob es auch passiert, wenn du vorher den LS 10A ausschaltest.
probier doch mal aus, ob es auch passiert, wenn du vorher den LS 10A ausschaltest.

ePionier seit 17.11.2010, Ampera-Besitzer seit 19.10.2012 (MJ2013 DU103xxx)
Gesamtverbrauch (Strom plus Benzin) für 103300 km: ca. 23,4 kWh/100km,
Anteil elektrisch/fossil (80,8%/19,2%) - 83473 km mit 14006 kWh=16,6 kWh/100km ab Steckdose - 19408 km mit 1067 ltr.=5,5 ltr./100km, Lebensdauerverbrauch=1,03 ltr./100km (Stand:23.10.2025)
übrigens: der (bezahlte) Strom kommt von EWS (1g CO²/kWh), physikalisch aber oft von der PV-Anlage
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Prodatron
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
@Sula: Vielen Dank für die super Erklärung! Könnte das auch bei einem schlecht isolierten Kabel passieren, bei dem ein N-PE Schluß auftreten kann? Dann müßte man ja überall die Isolierungen prüfen.SuLa hat geschrieben:Wenn der Ampera einen höheren Strom zieht, sucht sich der Strom aufgrund des Leitungswiderstandes den leichteren (Rück-)Weg und der führt über den defekten Verbraucher und ins Erdreich. (Vielleicht auch über den Schutzleiter des geerdeten Gehäuses)
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SuLa
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Ja genau, der Fehler kann auch innerhalb der Anlage sein. Es muss nicht zwingend ein Verbraucher sein. Ein Fachmann kann das jedoch, ausgehend von der Unterverteilung leicht durchmessen.
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Prodatron
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
@Sula: Hab ich gerade gar nicht dran gedacht, aber warum passiert das denn dann ausgerechnet beim Ausstecken? Müßte das von Dir beschriebene Szenario nicht beim Einstecken passieren?
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EcoDrive
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Hallo ProdatronProdatron hat geschrieben:@Sula: Hab ich gerade gar nicht dran gedacht, aber warum passiert das denn dann ausgerechnet beim Ausstecken? Müßte das von Dir beschriebene Szenario nicht beim Einstecken passieren?
Als Nichtelektriker würde ich sagen; Beim Einstöpseln fährt die Elektronik den Strom langsam (1Sek.) hoch. Beim Stecker ziehen, beziehungsweise beim Drücken des Steckerentriegelungshebels, muss die Stromzufuhr abrupt unterbrochen werden, sonst könnten beim sehr schnellen Ziehen des Steckers doch noch Funken entstehen. Aber vielleicht lieg ich da falsch.
Grüsse
EcoDrive
Opel Ampera, 2012 seit 3.5.12.
Vollständige Datenerfassung seit 6.5.12
35504 km elektr. mit 12,88 kWh/100km ab Akku.
16,58 kWh ab geeichtem Zähler
1698 km RE-Betrieb 7,49 L/100km
Lebensd.Verbr. 0,52 L/100km (0,34 L/100km seit 6.5.12)
Stand 08.10.14
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Re: Vorstellung und Frage bezüglich Fernstart am Ladekabel
Hallo MichaelVolti85 hat geschrieben:Hallo Leute
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....Besten Dank und ich wünsche allen noch viele schöne E-Kilometer!
Willkommen hier im Forum.
Es ist schön zu sehen, dass auch jüngere Mitmenschen, die E-Mobilität kennen- und schätzen lernen.
Dein Problem wurde hier von dem Spezialisten bereits besprochen. Ja, es lesen viele hier mit und ich freue mich jedesmal, wenn sich ein Ampera/Voltfahrer hier anmeldet.
Grüsse aus der Ostschweiz
EcoDrive
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