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USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 12. Nov 2012 18:22
von SuLa
Manager-Magazin-Online
Der Absatz von Elektroautos eilt in den USA von Rekord zu Rekord. Üppige Kaufprämien und viele neue Modelle heizen einen Markt an, auf dem sich nicht mehr allein Technik-Freaks und Weltverbesserer tummeln. Die Deutschen um Volkswagen sehen bisher nur rote Lichter.
Inzwischen haben die Amerikaner offenbar ihren Frieden mit dem immer noch ungewohnten Antrieb gemacht. Mehr noch: Die Verkaufszahlen für reine Batterieautos, Plug-in-Hybride und Elektroautos mit Reichweitenverlängerer wie den Volt machen Monat für Monat einen kräftigen Satz nach vorn.
Im Oktober überschritt der Absatz die Marke von 7000 abgesetzten Fahrzeugen. Das sind etwa fünfmal mehr Wagen als im Vorjahr.
Den entscheidenden Schub haben aber wohl die zuletzt arg gestiegenen Benzinpreise in den USA gegeben…
Auf diese Weise hat sich in der Pendlernation USA eine Situation ergeben, in der Besitzer von Elektroautos jeden Tag so viel Geld beim Treibstoff sparen, dass sich die Sache für viele Besitzer von Anfang an rechnet - zumal die Strompreise nur ein Drittel von denen in Deutschland betragen.
Gelingt den Deutschen trotzdem der Anschluss?
Hier der Link zum vollständigen Artikel:
http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 36,00.html
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 12. Nov 2012 18:29
von Harro Kunz
...sehr guter Artikel, es kommt endlich Schwung in die Sache !!!
Harro.
P.S. Wer hat noch neue Zulassungszahlen von Oktober von unseren Nachbarn??
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 12. Nov 2012 19:43
von SuLa
Danke Harro…ist nur noch eine Frage der Zeit,
bis die Wooge aus Amerika zu uns herüber schwappt.
Gruß
Joachim
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 12. Nov 2012 20:38
von Martin
SuLa hat geschrieben:Den entscheidenden Schub haben aber wohl die zuletzt arg gestiegenen Benzinpreise in den USA gegeben…
Auf diese Weise hat sich in der Pendlernation USA eine Situation ergeben, in der Besitzer von Elektroautos jeden Tag so viel Geld beim Treibstoff sparen, dass sich die Sache für viele Besitzer von Anfang an rechnet - zumal die Strompreise nur ein Drittel von denen in Deutschland betragen.
Wohl dem der im Staate New York einen Volt hatte... Benzin gabs da vor einer weile nur auf Zuteilung.
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 12. Nov 2012 21:15
von PapaAlbi
Martin hat geschrieben:Wohl dem der im Staate New York einen Volt hatte... Benzin gabs da vor einer weile nur auf Zuteilung.
Und Strom gibt es bis heute noch nicht überall!
Wohl dem der den Strom mit Windkraft und, oder Sonne selber erzeugt!
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 13. Nov 2012 12:19
von Ampera-Fan
PapaAlbi hat geschrieben:Martin hat geschrieben:Wohl dem der im Staate New York einen Volt hatte... Benzin gabs da vor einer weile nur auf Zuteilung.
Und Strom gibt es bis heute noch nicht überall!
Wohl dem der den Strom mit Windkraft und, oder Sonne selber erzeugt!
...und einen Inselwechselrichter hat, denn eine normale Anlage ist ohne Netz mausetot!
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 13. Nov 2012 18:16
von sonixdan
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/ ... y/27385116
Hoffentlich verbrennen die dann ihr eigenes Erdöl nicht wieder in fetten V8-Motoren.
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 13. Nov 2012 18:50
von Martin
tagesanzeiger.ch hat geschrieben:Die Konsumenten vor allem in Europa und Japan müssten sich in Zukunft auf höhere Strompreise als in anderen Regionen der Welt einstellen. Im Jahr 2035 werde der Strompreis pro Kilowattstunde bei 24 US-Cent in Japan und bei 19 US-Cent (vor Steuern) in Europa liegen, prognostiziert die Agentur.
In China werden die Konsumenten nur sieben Cent zahlen, in den USA etwa 14 Cent. Gründe seien der Verzicht auf billige Kernenergie und ein höherer Anteil teurerer erneuerbarer Energien.
Wenn ich in diesem Artikel lese das Atomenergie Günstig ist?! Geht mir die Hutschnur hoch.
Grad wieder TOP-Aktuell...
http://www.3sat.de/page/?source=/nano/a ... index.html
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 13. Nov 2012 18:58
von huschelmonk
tagesanzeiger.ch hat geschrieben:Gründe seien der Verzicht auf billige Kernenergie und ein höherer Anteil teurerer erneuerbarer Energien.
Die billige Kernenergie - das Problem der Entsorgung radioaktiven Abfalls, sprich "Endlager" ist noch nicht geklärt. Und diese Abfallkosten zahlt bei uns der Michel (Steuerzahler) und nicht die Atomlobby.
Die billig teure Kernenergie.
Re: USA: Stromer auf der linken Spur
Verfasst: 13. Nov 2012 19:45
von EcoDrive
Hallo Leute
Dieser Artikel ist auch hier in der Lokalzeitung zu lesen und scheinbar niemand hinterfragt ihn.
Nicht einfach alles glauben was die Gasproduzenten und darum gehts bei der neusten Diskussion in den USA so von sich geben. Hinterfragen ist hier angebracht. Seit längerem ist bekannt, dass die IEA nicht alle bekannten Daten veröffentlicht.
Ich empfehle diesen Aktikel hier GANZ durchzulesen, da werden sie geholfen ;-)
http://www.peak-oil.com/2012/11/what-th ... #more-2415
Dieser Artikel wirft einen ganz anderen Blick auf die wirklich oder möglichen Gasresourcen.
In dem Artikel wird auch meine Vermutung angesprochen, dass klar aus wirtschaftlichen Gründen exportiert werden soll. Schliesslich sollen die extrem hohen Kosten der Förderung andere bezahlen.
Nie und nimmer wird die USA auf das billige Öl aus dem Nahen Osten verzichten. Da kostet die Förderung ca $ 10.- je Barrel Schiefergas / öl ca das 15-fache.
Hier zum Thema Fracking (umweltschädliche) Gasförderung hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_Fracturing
Grüsse
EcoDrive