Ich finde es wirklich immer wieder schade das der Otto Normalverbraucher der gerade mal einen Durchschnittsverdienst nach Hause bringt und davon seine Familie ernähren muss völlig ausser acht gelassen wird.
Der kann sich den Wagen einfach nicht leisten, selbst wenn er wollte
6,4 Mio Deutsche sind völlig überschuldet[/quote]
Sehe ich genauso. E-Mobilität kommt nicht in der Mitte der Bevölkerung an, weil unsere Automobilhersteller noch zu sehr am alten Geschäftsmodell hängen. Neue und zugegebenermaßen teure Produkte brauchen innovative Vertriebsstrategien. In diesem Zusammenhang ist das Teilen von Autos eine wunderbare Symbiose aus dem Fakt, dass viele sich ein so teueres Auto gar nicht anschaffen wollen/können, gepaart mit dem Wunsch und Anspruch umweltfreundliche Technologie verwenden zu dürfen.
Flinkster macht unter anderem Car-Sharing mit E-Fahrzeugen in Berlin aber auch in vielen anderen Großstädten, 20 Opel Ampera werden im Ruhrgebiet als Car-sharing Fahrzeuge Verwendung finden. Pech ist, dass diese Konzepte immer nur auf Großstädte portiert werden, weil man dort näher an der kritischen Masse ist, die man braucht um diese Konzepte zum Leben erwecken und erhalten zu können.
Allerdings sind in den kleineren Städten und Gemeinden auch häufig noch alte Denkmuster zu finden. Fakt ist aber auch, jeder der einen Ampera genossen/gefahren hat, bleibt meistens am Preis hängen, weniger an dem Konzept des Fahrzeuges an sich.
Also mein Aufruf - lasst uns E-Mobilität und Mobilitätsdienstleistungen dort plazieren wo es ebenso Sinn macht, nämlich da wo man einfach grünen Strom erzeugen kann und wo individuelle Mobilitätsbedürfnisse befriedigt werden müssen (weil schlechte ÖPNV Stukturen vorliegen). Mein Ampera wird im Rahmen eine Car-Sharing Projektes ein "geteilter" Ampera werden.