Kann ich mir einen Ampera leisten?

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SuLa
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Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von SuLa »

Ständig taucht im Forum diese Frage auf und kann eigentlich fast immer mit JA beantwortet werden. Grade jetzt, nachdem der Einstiegspreis auf 38.300 Euro gefallen ist, werden auch alle gebrauchten Modelle entsprechend günstiger.
Auch ich habe mich am Anfang gefragt: Wie lange hält der Akku? Was kann alles kaputt gehen und unvorhergesehen Kosten verursachen?
Vor dem Kauf gab es sogar ein Telefonat mit der Entwicklungsabteilung von Opel. Die Jungs konnten absolut entspannt auf alle Fragen antworten.
Nach 20.000 km mit dem Ampera gewinnt man jeden Tag mehr Vertrauen in die relativ aufwendige Technik und erkennt, dass die Entwicklungsingenieure wirklich einen guten Job gemacht haben.
Wer jetzt noch beim Kauf zögert, wird sich vielleicht bald darüber wundern, dass es kaum noch gebrauchte Amperas/Volts gibt.
Eine wichtige Rolle spielt hierbei die Einführung des BMW i3.
Immer mehr Leute reden über Elektromobilität und plötzlich sind all die Nachteile, die es angeblich noch vor einiger Zeit gab, keine mehr, weil ja jetzt auch BMW dahinter steht. Bald wird es genug Ladesäulen bei den Arbeitgebern und in allen Parkhäusern geben.
Gruß
Joachim
Zuletzt geändert von SuLa am 3. Nov 2013 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
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VoltIhrAmpera?
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von VoltIhrAmpera? »

Hi Joachim,
Das unterschreib ich.
Da es für mich zurzeit undenkbar ist, meinen Volt herzugeben, ärgert es mich auch nicht, dass der Preis nun gesunken ist.
Gruß Chris
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Modell 2012
Prodatron
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Prodatron »

Im Vergleich zu meinem letzten Daily (=Alltagsfahrzeug, ein CLK) spare ich mit dem Ampera pro Jahr voraussichtlich zwischen 2000€ (worst-case) und 3000€ (best-case) an Sprit, Inspektion und Steuern. Meinen letzten Daily (war ebenfalls ein Neuwagen) bin ich genau 10 Jahre lang gefahren, insgesamt 170.000 km, und hatte nach genau 100.000 km einen Motorschaden (Kosten: knapp 10.000€, keine Kulanz von Mercedes).
Der Vergleich ist nicht ganz fair, weil der CLK eine 306PS Schleuder war mit 14l Durchschnittsverbrauch. Allerdings hab ich im Ampera mehr Platz und mit Ausnahme von längeren Autobahn-Fahrten sogar noch mehr Fahrspaß! Das hat sich dann sogar so ausgewirkt, daß in den knapp zwei Monaten, in denen ich beide Fahrzeuge parallel hatte, der Mercedes nur noch rumstand, er wurde genau nur noch ein einziges Mal bewegt (zum Aufbereiter :D).
Von daher: Sollte ich den Ampera genau wie mein letztes Fahrzeug wieder 10 Jahre fahren, dann hab ich in dieser Zeit 20.000-30.000€ beim Unterhalt gespart. Im Best-Case hab ich dann fast den Kaufpreis von 35K wieder drin! :)

Also ganz klar: Ich könnte es mir nicht leisten, keinen Ampera zu haben! :mrgreen:

CU,
Prodatron
Zuletzt geändert von Prodatron am 3. Nov 2013 17:25, insgesamt 1-mal geändert.
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Voltnix »

Achtet mal auf die Anzeigen in der Mobilen. Fast alle günstigen Volts und Amperas sind in den letzen Wochen verkauft worden. Es geht halt nur über den Preis, zumindest am Anfang. Das Risiko wird dann einfach eher in Kauf genommen wenn das Auto " nur 25.000 Euro " kostet.

In meiner Firma wird mit etwas Glück noch dieses Jahr die erste Energiesäule für Privatnutzer stehen, zufällig ganz in der Nähe meines Arbeitsplatzes. Gut das ich so früh Morgens anfange. :mrgreen:

Gruß
Heiko
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Markus Dippold
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Markus Dippold »

Prodatron hat geschrieben:Im Vergleich zu meinem letzten Daily spare ich mit dem Ampera pro Jahr voraussichtlich zwischen 2000€ (worst-case) und 3000€ (best-case) an Sprit, Inspektion und Steuern. Meinen letzten Daily (war ebenfalls ein Neuwagen) bin ich genau 10 Jahre lang gefahren, insgesamt 170.000 km, und hatte nach genau 100.000 km einen Motorschaden (Kosten: knapp 10.000€, keine Kulanz von Mercedes).
Der Vergleich ist nicht ganz fair, weil der CLK eine 306PS Schleuder war mit 14l Durchschnittsverbrauch.
Ich frage jetzt mal auf frängisch: Häh!?!?!
Was jetzt, Daily oder CLK?
Der Daily ist doch ein Lieferwagen, oder etwa nicht? Der CLK ist im Grunde ein Sport-Coupe.

Gruß
Markus
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Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l

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Prodatron
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Prodatron »

Sorry, mit "Daily" meinte ich Alltagsauto :) Und das war ein CLK.
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Markus Dippold
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Markus Dippold »

Prodatron hat geschrieben:Sorry, mit "Daily" meinte ich Alltagsauto :) Und das war ein CLK.
Ah, ach so. Der Daily ist ja eine Mercedes-Iveco-Gemeinschaftsproduktion ... oder so.
Ich habe mich schon gewundert. Im Ampera mehr Platz als im Daily, hm, man könnte den Ampera eher im Daily parken ...

Tja, Sprit sparen ist jedenfalls gut.
Im Vergleich zu meiner alten Kiste (Sintra) spare ich pro Jahr rund 2000 Euro alleine an Spritkosten. Steuer 130 Euro weniger. Wartung, naja, zumindest aktuell noch gut 400 Euro weniger im Jahr. Ein Satz hintere Bremsscheiben vom Sintra kosten inkl. Montage über 800 Euro. Zweimal war's nötig trotz moderater Fahrweise (Sintra-Krankheit) ...
Den Sintra habe ich fast 15 Jahre gefahren (knapp 200000km).
Jetzt kann man es sich ausrechnen.

Gruß
Markus
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von xado1 »

vom cayenne turbo über luis 4 u zum 2013 leaf tekna,alles in 10 monaten,so schnell kanns gehen.ampera war eigentlich mein favorit,wurde aber leider nicht gefördert.
Lebenskunst ist die Fähigkeit, auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten

LUIS 4 U ,Bj.2010,Nissan Leaf Tekna,Bj.2013 ,Tesla Model S 85 2014 und 90D 2017,Renault Zoe 2016,Opel Ampera 2013,fast alles gefahren und gestestet was sich hybrid und elektrisch nennt.
Prodatron
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Re: Kann ich mir einen Ampera leisten?

Beitrag von Prodatron »

Hier hat's Roland ja nochmal erwähnt:
viewtopic.php?f=24&t=2262
Roland Schüren hat geschrieben:Die Elektromobilität ist so'n richtiger Kostenkracher, der bringt also nochmal auf der Kostenseite immense Vorteile, weil eben viel anderes Invest für Sprit wegfällt.
Sprecher hat geschrieben:Damit relativiert sich wiederum der hohe Anschaffungspreis eines Elektrofahrzeugs, denn wer seinen Strom selbst produziert, kann jährlich je nach Fahrleistung um die 4000€ Spritkosten sparen.
In 5 Jahren sind das 20.000€. Die Mehrkosten sind damit locker wieder drin - und tonnenweise CO2 vermieden.
Und neben dem Sprit führt der verringerte Wartungsaufwand ebenfalls zum Wegfall eines großen Kostenblockes.
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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