20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

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agentsmith1612
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von agentsmith1612 »

EcoDrive hat geschrieben: Die wirklich grossen Unterschiede im Verbrauch sind neben der Fahrweise physikalich bedingt. Da wären Luftwiderstand, Rollwiderstand, Gewicht und dessen Verhältnis zur Motorenleistung.
Der Schriftzug auf dem Heck hat keinen Einfluss auf den Verbrauch.

Ein Verbrenner mit einem 1,4L-Motor und dem gleichen Gewicht, dem gleichen Roll- und Luftwiderstand, wie der Ampera kommt ziemlich genau auf den gleichen Verbrauch. Da kann kein Hersteller die Physik austricksen.
Genau so ist es, kein Getriebe, oder überhaupt Antriebskonzept kann Wunder verbringen. Ob es nun ein Volt, Prius oder auch nur ein normaler Verbrenner ist auf der Langstrecke hängt alles an den Maßnahmen am und im Motor.
Vom Langstreckenverbrauch tun sich da alle nicht viel. Deswegen bin ich auch sehr gespannt wie der RE vom i3 wirklich ist und vor allem im Vergleich zum Ampera bei gleicher Fahrweise.
Weniger als mit dem Ampera bei selbem Gewicht geht einfach nicht.

In der Stadt sieht das natürlich ganz anders aus hier hat der Ampera den Vorteil, dass er nur dann den RE nutzt wenn der Strom auch benötigt wird und eben nicht im Teillastbereich läuft wie alle anderen Verbrenner.
cc879
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von cc879 »

Prodatron hat geschrieben:
cc879 hat geschrieben:Also warum 4 Zylinder mit schleppen, wenn der Motor eh nur selten läuft und 2 dann auch reichen würden?
Damit man sich ein komplettes zweites Auto spart.
Ginge mit 2 Zylindern und deutlich weniger Gewicht genauso.
Prodatron hat geschrieben:Ein Wagen, der sich auf Langstrecke wie eine absolute Krücke verhält (wie der i3 halt),

Wie kommst Du auf diese Idee?
Der Tank ist mickrig klein - hat halt steuerliche Gründe. Ansonsten nichts Krücke. Bzw wenn Du mit 150km/h 1000km durch nach Italien fahren möchtest - OK, da wird er zur Krücke. Aber der Ampera ist dafür ebenfalls keine glückliche Wahl, auch wenn er es kann.
Für mich wäre das vollwertig erstwagentauglich - störend hier nur Preis und Größe.
Prodatron hat geschrieben: Der Ampera ist hier einfach perfekt, der RE und Benzintank sind nach meinem Geschmack optimal ausgelegt.

Geschmäcker sind ja verschieden - ich finde den RE zu groß, schwer, teuer und das System zu kompliziert.
EcoDrive hat geschrieben:Die wirklich grossen Unterschiede im Verbrauch sind neben der Fahrweise physikalich bedingt. Da wären Luftwiderstand, Rollwiderstand, Gewicht und dessen Verhältnis zur Motorenleistung.
Da schreibst Du es ja schon so schön, wo das Problem des Ampera liegt.
EcoDrive hat geschrieben:Es kommt auf die Fahrweise an, nicht auf den Namen des Modells. Hier gibts welche, die auf der Autobahn auch mit 4,6L/100km auskommen.
Natürlich. Tendentiell geht mit dem Prius halt etwas weniger. Und Autobahn-Langstrecke, insbesondere mit hoher Geschwindigkeit, ist einfach immer noch insbesondere des Diesels Ding.
Weißer Volt hat geschrieben:1,7t Gewicht, die ich über 100km mit Tempo 130 - 140 km/h über die Autobahn jagte und dabei 6,2l Benzin verbrauchte.
Das ist für mich ein guter Wert.
Da kann ich ja auch sagen, dass die fette 130kg Nachbarin gar nicht verfressen ist wenn man das in Relation zu ihrem Gewicht sieht :mrgreen:
Also ehrlich - ist hohes Gewicht was tolles? NEIN, ist es nicht! Hier ist es ja auch nicht in einem großem Auto begründet. Der Kofferraum ist kleiner als beim Golf und einen Sitzplatz weniger hat er auch.
Der Skoda Rapid 1.6 TDI hat einen Kofferraum über 500 Litern und ist gut 600kg leichter.

Also Wunsch an GM:
Macht den RE kleiner, leichter und billiger! Und auch sonst überflüssige Pfunde rausschmeißen. Die Technik ist es ja gar nicht allein, auch der Astra ist mit konventioneller Technik schon schwer wie Blei - was ihm die Beschleunigungs- und Verbrauchswerte vermiest.
Der Ampera ist ein tolles Auto, das sich zu einem geringeren Preis sicher auch erheblich besser verkaufen würde. Der kleinere RE ist mit der Schlüssel dazu.
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cc879
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von cc879 »

EcoDrive hat geschrieben:
cc879 hat geschrieben:Abgesehen davon ist der Verbrauch des Ampera im Benzinbetrieb ja eh nicht wirklich überzeugend.
Oh doch, der Verbrauch ist sehr überzeugend. Sieh die Daten in meiner Signatur. 8-)
Äh....
1322 km RE-Betrieb mit 7,36 L/100km
Also ein Freund von mir hat nen Vectra aus den 90ern mit 1.6er Benzäng-Motor, der unterbietet das aber locker.
Mit meinem Diesel hab ich in 6 Jahren noch nie mehr als 6,9 hingekriegt - und dafür musste ich schon das Pedal ins Bodenblech drücken.
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EcoDrive
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von EcoDrive »

cc879 hat geschrieben:.Äh....
1322 km RE-Betrieb mit 7,36 L/100km
..
cc879 hat geschrieben:Das ist mir alles klar - ABER man spricht hier vom ELEKTROauto mit verlängerter Reichweite.
Wörtlich genommen soll das ja wohl heißen, dass der Benziner eh nur im Ausnahmefall läuft.
Du schreibst die Anwort ja selbst, nur in Ausnahmefällen...

Das Ergebnis nach einem Jahr ist massgebend, nicht der Momentanverbrauch in irgend einer Fahrsituation.
Da hatte mein RE gelegentlich noch einen weit höheren Verbrauch gezeigt, wenn ich steil hinauf in die Berge weit oberhalb der Baumgrenze gefahren bin.

1322km mit 7.36L/100km = 97.2L für mehr als ein ganzes Jahr und 21249 km.
Macht 0,45L/100km auf die Gesamtdistanz.
Plus Strom....für die el. km. Die gesamten Jahresdaten hab ich hier mal gepostet.

Meinen Verbrauch vergleichen tu ich mit meinem früheren Auto, oder einem das ich vielleicht künftig fahren würde. Da bin ich mit dem Ampera sehr zufrieden.

Grüsse
EcoDrive

Es darf immer wieder gesagt werden, wenn das persönliche Fahrprofil passt, ist der Ampera das Richtige.
Opel Ampera, 2012 seit 3.5.12.
Vollständige Datenerfassung seit 6.5.12
35504 km elektr. mit 12,88 kWh/100km ab Akku.
16,58 kWh ab geeichtem Zähler
1698 km RE-Betrieb 7,49 L/100km
Lebensd.Verbr. 0,52 L/100km (0,34 L/100km seit 6.5.12)
Stand 08.10.14
Prodatron
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von Prodatron »

cc879 hat geschrieben:
Prodatron hat geschrieben:Damit man sich ein komplettes zweites Auto spart.
Ginge mit 2 Zylindern und deutlich weniger Gewicht genauso.
Nö. Was soll ich mit 34PS auf der Autobahn auf Langstrecke? Da nützt mir auch das geringere Carbon-Gewicht nichts. Und der winzige Tank vom i3 ist eh ein No-Go für solche Einsätze.
cc879 hat geschrieben:Ansonsten nichts Krücke. Bzw wenn Du mit 150km/h 1000km durch nach Italien fahren möchtest - OK, da wird er zur Krücke. Aber der Ampera ist dafür ebenfalls keine glückliche Wahl, auch wenn er es kann. Für mich wäre das vollwertig erstwagentauglich - störend hier nur Preis und Größe.
Können wir hier mal bitte ein wenig realistisch bleiben was Langstrecke betrifft? Ansonsten kann man sich die Diskussion auch einfach sparen.
Was soll ich mit einem Auto auf Langstrecke, was ich an (fast?) JEDER Autobahntankstelle tanken muß? Was soll da das Beispiel mit 1000km nach Italien? Ich müßte mit dem i3 auch innerhalb Deutschlands an fast jeder Autobahntanke halten, trotz der dann wohl nicht so spaßigen 34PS Krücken-Fahrt. Den Ampera muß ich nur ungefähr alle 400km tanken, selbst wenn ich mit dem durchgehend fast Vollgas fahre. Auf Langstrecke bin ich gerne schneller als ein Lastwagen unterwegs, da sich eine durchgängig höhere Geschwindigkeit deutlicher auf die Reisezeit auswirkt. Ich fahre nur ca. alle zwei Monate Langstrecke, aber wenn ich sie fahre, will ich da kein zweites Auto für kaufen. Das wäre ziemlich idiotisch, mit dem BMW i3 aber zwingend notwendig.
cc879 hat geschrieben:ich finde den RE zu groß, schwer, teuer und das System zu kompliziert.
Ok, "Geschmack" war wohl die falsche Bezeichnung.
Ich finde den RE für mein Einsatzgebiet (viele kürzere Strecken <80km rein Elektisch; ab und zu Langstrecke mit RE) perfekt ausgelegt. Ich möchte auch im RE Betrieb die maximale Leistung, da man sie gerade auf Langstrecke, wo der RE zum Einsatz kommt, ab und zu benötigt. Beim Ampera ist das genial gelöst, weil auch im RE-Betrieb der Elektromotor notfalls kurzfristig die Hauptarbeit erledigt. Der RE ist schwächer, somit kleiner und sparsamer, man kann hier im Gegensatz zu Hybrid-Fahrzeugen Begrenzungen beim Verbrenner machen ohne die Gesamt-Leistung zu schmälern (bei Hybrids ist der ICE immer der stärkere). Trotzdem stellt der RE im Ampera im Durchschnitt genug Leistung zur Verfügung, um den Akku auch bei Höchstgeschwindigkeit auf gleichem Niveau zu halten.
Der i3 ist ja vor allen Dingen wegen des Carbons leichter. Die Antriebstechnik ist auch mit dessen optionalem Mini-RE primitiver als beim Ampera. Ok, ist weniger "kompliziert" :D

Ach ja: "Zu teuer" sind EVs übrigens alle, wenn man das unbedingt so sehen will ;)

CU,
Prodatron
Alle sagen, das geht nicht. Dann kam einer, der wußte das nicht und hat's gemacht
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cc879
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von cc879 »

EcoDrive hat geschrieben: Du schreibst die Anwort ja selbst, nur in Ausnahmefällen...
EBEN!
Der RE läuft nur in Ausnahmefällen, ist aber komplex, schwer und teuer - und der Verbrauch im Benzinbetrieb trotzdem nicht gerade überzeugend.
Da ist die Frage doch wohl legitim, warum man den Aufwand nicht erheblich reduziert, wo das Ding nur sporadisch gebraucht wird.
EcoDrive hat geschrieben:Das Ergebnis nach einem Jahr ist massgebend, nicht der Momentanverbrauch in irgend einer Fahrsituation.
Genau! Daher ist ein etwas höher Momentanverbrauch eines selten gebrauchten REs ja auch absolut ok, wenn dadurch erheblich Gewicht und Kosten gespart werden können.
EcoDrive hat geschrieben:Meinen Verbrauch vergleichen tu ich mit meinem früheren Auto, oder einem das ich vielleicht künftig fahren würde. Da bin ich mit dem Ampera sehr zufrieden.
Gut, wenn Du vorher nen Jeep hattest... mein mittlerer Verbrauch über 6 Jahre ist 5,2l Diesel. Da sind Hochgeschwindigkeitsfahrten, Anhängerbetrieb und Tausende Urlaubskilometer mit Fahrrädern auch dem Dach oder dem Agrarhaken (das merkt man deutlich!) mit drin. Mit gutem Willen geht immer unter 5. Ganz ganz vorsichtig gefahren unter 4.
Daran gemessen finde ich über 7 halt sehr viel.

Wäre für mich trotzdem ok, da man ja nur einen kleinen Teil auf Benzin fahren würde.

Prodatron hat geschrieben:Nö. Was soll ich mit 34PS auf der Autobahn auf Langstrecke? Da nützt mir auch das geringere Carbon-Gewicht nichts.
Aaarrrgg!! Muss man denn einem Ampera-Fahrer wirklich den Sinn eines RE erklären? Die 25kW sind doch lediglich die mittlere Leistung, die zur Verfügung steht.
Solange man nicht das Pedal 200km am Stück ins Bodenblech drückt und der RE nicht hinterher kommt, steht zwischendurch natürlich die volle Leistung zur Verfügung, wie beim Ampera auch - also nichts is mit Krücke.
Die 25kW sollten für 130km/h im Mittel oder auch mehr gut sein. Hier profitiert der BMW auch von seinem geringen Gewicht. Diese Geschwindigkeit ist für mich 100% alltagstauglich.

Der Tank ist zu klein, da hast Du Recht. Das ist aber keine technische Notwendigkeit, sondern nur um als reines Elektroauto zu gelten und in einigen Staaten noch Subventionen abzugreifen. Wäre schön wenn BMW da für die deutsche Version - hier gibt es eh keine Förderungen - einen 25L Tank anbieten würde.
Aber wenn das schon das einzige Problem sein sollte...würde ich halt noch einen 20L Kanister mitnehmen und gut.
Prodatron hat geschrieben:Auf Langstrecke bin ich gerne schneller als ein Lastwagen unterwegs, da sich eine durchgängig höhere Geschwindigkeit deutlicher auf die Reisezeit auswirkt.
Geht so...ob man nun schön mit 120 durchrollt oder 150 fährt und meist eh alle paar Meter wieder bremsen muss - das sind meist nur wenige Minuten Unterschied.
Prodatron hat geschrieben:Ich finde den RE für mein Einsatzgebiet (viele kürzere Strecken <80km rein Elektisch; ab und zu Langstrecke mit RE) perfekt ausgelegt. Ich möchte auch im RE Betrieb die maximale Leistung, da man sie gerade auf Langstrecke, wo der RE zum Einsatz kommt, ab und zu benötigt
Ja, genau. Da spricht ja auch nichts dagegen!
Prodatron hat geschrieben:man kann hier im Gegensatz zu Hybrid-Fahrzeugen Begrenzungen beim Verbrenner machen ohne die Gesamt-Leistung zu schmälern (bei Hybrids ist der ICE immer der stärkere).
Aaarrg, diese Opel-verseuchten Definitionen und starres Denken... passt doch garnicht zu innovativen Fahrzeugen!
Prodatron hat geschrieben:Der i3 ist ja vor allen Dingen wegen des Carbons leichter.
Nein, auch mit konventioneller Bauweise wäre deutlich mehr drin. Siehe halt Skoda Rapid, Skoda Octavia. Große Fahrzeuge erheblich leichter. Der Golf 7 ist auch wieder leichter geworden.
Der Astra - als Basis des Ampera - ist wie gesagt auch seeeeehr schwer und daher von den Daten nicht doll, da ist die Konkurrenz (Ford, VW, Skoda) bei den entsprechenden Modellen einfach besser.
Prodatron hat geschrieben:Die Antriebstechnik ist auch mit dessen optionalem Mini-RE primitiver als beim Ampera. Ok, ist weniger "kompliziert"
Primitiver, billiger, leichter. Alles, was nicht dran ist, kann auch nicht kaputt gehen. Technisch elegante Lösungen bieten ein besonders gutes Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen - das hat BMW hier meiner Meinnung nach am besten gelöst.
Und es gibt eigentlich ja nur 2 E-Fahrzeuge mit RE - Ampera und i3. Das finde ich sehr schade, denn genau diese Bauform hätte unglaublich Potential solange reine E-Autos mit großer Reichweite noch ein Kostenproblem haben.

Prodatron hat geschrieben:Ach ja: "Zu teuer" sind EVs übrigens alle, wenn man das unbedingt so sehen will
Ok, falscher Begriff. "Unnötig teuer" trifft mehr das, was ich meine.

"Zu teuer" ist ja subjektiv. Wobei man wohl objektiv sagen kann, dass die Verkaufszahlen darauf hindeuten, dass ab 46k€ den meisten Menschen für einen Opel zu teuer ist.

Einen Nissan Leaf gibt es jetzt ab 29k€. Da bitte 20% Akku kappen und dafür den RE von BMW rein - dann für 33k€. Das wäre mein derzeitiges Traumauto.
Oder nein - das bitte noch für 1k€ Aufpreis als 30cm längere Kombi-Variante.
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Markus I.
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Re: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von Markus I. »

Das sind alles noch rein theoretische Diskussionen. Solange ich nicht auch den i3 gefahren bin, lass ich mich zu keiner Aussage bezügl. irgendwelcher Dimensionierungen hinreißen.

Außer zu einer: Ich gehe nicht davon aus, dass sich GMs Ampera / Voltec-System von BMW werden vorführen lassen. In der öffentlichen (deutschen) Wahrnehmung wird die Einführung des BMW mit deutlich mehr Tamtam begleitet. Tatsächlich aber ist der Münchner in der Bringschuld zu zeigen, ob bzw. wo er wirklich besser ist. Und das kann man eben ggf. nur er-fahren...

Ich sehe es so: Endlich wird es spannender! Zumal wenn dieser Thread sich bewahrheitet und der Ampera B dann auch noch bei der Reichweite zulegt.

Grüße,

Markus
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von cc879 »

Du brauchst da garnicht sooo viel spekulieren. Der Ampera verrät ja Deinen Verbrauch in kWh/100km und mit der zugehörigen Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich dann die mittlere Leistung errechnen.
Da weiß man dann ja schnell, ob über oder unter 25kW.
Und dann noch bedenken, dass der i3 einen geringeren Fahrwiderstand hat.
25 kW klingt jetzt erstmal wenig, aber das täuscht. Ist für die Größe schon ganz angemessen.

Ich sehe es aber auch so - der Markt wird eindeutig interessanter. Bislang war der Ampera ja wirklich das einzige Fahrzeug dieser Kategorie. Vom Prius Plug In vielleicht mal abgesehen, aber für den winzigen Akku ist der Aufpreis echt heftig! Und die Leistung kommt auch nicht an den Ampera ran.

Der Ampera ist auch auf einem guten Weg mit jetzt schon der Kostensenkung in den USA und zukünftig dann dem kleineren Motor, der hoffentlich auch deutlich leichter ist. Schwächer glaube ich ja gar nicht mal.
Ford holt heute zb ja auch aus dem 1.0 Dreizylinder 125 PS und er soll sich recht gut fahren lassen.

20% mehr Akku wird sicherlich auch nochmal zur Lebensdauer positiv beitragen.
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von Prodatron »

cc879 hat geschrieben:Die 25kW sind doch lediglich die mittlere Leistung, die zur Verfügung steht.
Solange man nicht das Pedal 200km am Stück ins Bodenblech drückt und der RE nicht hinterher kommt, steht zwischendurch natürlich die volle Leistung zur Verfügung, wie beim Ampera auch - also nichts is mit Krücke.
Die 25kW sollten für 130km/h im Mittel oder auch mehr gut sein. Hier profitiert der BMW auch von seinem geringen Gewicht. Diese Geschwindigkeit ist für mich 100% alltagstauglich.
Gerade weil ich den Ampera im Alltag fahre, wage ich stark zu bezweifeln, ob man das so einfach rechnen kann. Dann wäre dessen RE tatsächlich völlig überdimensioniert, aber das Gefühl habe ich ganz und gar nicht. Den Voltec Mode 4 gibt es ja auch nicht nur zum Spaß (dieser Modus zur Effizienzsteigerung bei bestimmten Anforderungen fehlt beim i3). Macht es Sinn, einen Motor permanent unter Volllast zu betreiben? Der kleine im i3 würde ja dann regelmäßig am Anschlag sein, wenn man den Wagen im RE-Betrieb so ausfahren würde wie den Ampera. Sparsam fahren kann ich mit dem Ampera aber auch, bei 100km/h komme ich unter 4liter im RE-Betrieb, aber ok, das hatten wir bereits.

Aber Markus hat völlig recht: Alles noch theoretische Diskussion und Spekulation. Stehe bereits auf der Probefahrt-Liste, dann werde ich Ende des Jahres sehen, wie sich der i3 im RE-Modus anfühlt ;)

CU,
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Re: AW: 20 % mehr Reichweite beim Volt B (Ampera?)

Beitrag von cc879 »

Ich denke nicht, dass 25 kw für einen 650er 2 Zylinder Grenzbereich ist. Die 600er Motorräder haben heute oft über 100 PS, also die dreifache Leistung. Das geht schon ok.
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