kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
- Markus Dippold
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kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Ich pendle ja jeden Arbeitstag zwischen Forchheim und Erlangen. Davon ein gutes Stück Autobahn, wo der größte Teil der Strecke auf 80 bzw. 100km/h begrenzt ist.
Da kommen dann doch manchmal einige kleine Aha-Erlebnisse vor.
Von Erlangen raus Richtung Forchheim gilt maximal Tempo 80. Einerseits, weil da immer ein sehr hohes Verkehrsaufkommen ist mit vielen kurz aufeinander folgenden Ein- und Ausfahrten. Dazu kommt gegen Ende des 80er-Bereichs eine vergleichsweise scharfe Rechtskurve. Da geht es nicht sanft rein, sondern das ist ziemlich zackig.
Es ist offensichtlich für viele LKW-Fahrer immer wieder überraschend, wenn sich mal einer an die 80km/h hält (heißt: Tempomat auf 83km/h eingestellt). Was tun sie? Ziehen auf die linke Spur raus, kommen wegen des dichten Verkehrs doch nicht großartig schneller voran - und dann kommt die scharfe Rechtskurve. Ich warte ja nur darauf, daß da einer mal seinen Hänger umwirft.
Dann nach etwa einem weiteren Kilometer gelten 100km/h. Mir ist das ziemlich schnurz, ob es der LKW inzwischen geschafft hat, vorbeizukommen oder nicht. Mein Tempomat wird auf 95km/h eingestellt, was ca. 90km/h reale Geschwindigkeit bedeutet. Aber selbst das ist manchen LKW-Fahrern immer noch zu langsam.
Wissend, daß sie wahrscheinlich nicht vorbeikommen, wird man dann von hinten angeblinkt und angehupt. Solln'se mal machen. Beschwert sich irgendeiner bei der Rennleitung, dann werde ich den Tipp geben, doch mal die Tachoscheibe zu überprüfen. Wer zuletzt lacht ...
Das passiert an 4 von 5 Tagen, bei denen ich heimfahre.
Gestern nacht sind wir von Coburg nach Hause gefahren (konnte in Coburg am Kongreßhaus zwischenladen, danke dafür!). Wieder Tempomat auf 95km/h eingestellt. Von hinten kam was an, den Lichtern nach konnte es kein LKW sein, aber es waren so Seitenlichter dran. Dann erst mehrfache Lichthupe, irgendwann ist er raus und hat überholt. Nun ja, BMW mit Hänger hinten dran, auf dem noch ein BMW stand. Beim Einscheren dachte ich schon, der schmeißt seinen Hänger um. Jedenfalls kam er bedenklich ins Schwanken.
Mag sein, daß für das Gespann 100km/h VMax gilt, aber auch hier könnte man sagen: Wer schneller fährt, kommt später - oder auch nie - an.
In der Stadt ist es für manch anderen Verkehrsteilnehmer auch überraschend, wenn man sich an die 50km/h hält (heißt: Tempomat auf 53). Das sind dann immer die, die an der nächsten Ampel runterbremsen, ggf. sogar anhalten müssen, während ich einfach durchfahren kann, weil ich halt die paar Sekunden später ankomme, wenn die Ampel dann schon wieder auf grün geht.
Oder auch sowas:
Um ins Wohngebiet zu kommen, muß ich an einer Kreuzung links abbiegen. Rechts parken aber immer Fahrzeuge (verbotenerweise, wie ich meine). Ich fahre also an die Mittellinie heran, warte darauf, daß der Gegenverkehr vorbei ist - und die Fahrzeuge hinter mir beschweren sich bei MIR, daß sie rechts nicht vorbeikommen. Ja, Leute, ich bin der falsche Adressat. Da stehen Fahzeuge im Bushaltestellenausfahrtsbereich, eine Fußgängerampel ist da auch noch, außerdem sind die Fahrzeuge ganz sicher nicht mindestens 5m vom Kreuzungsschnittpunkt entfernt.
Aber die Stadt verteilt lieber Knöllchen an "nachdem die Kehrmaschine vorbei ist hingestellte Fahrzeuge".
Gruß
Markus
Da kommen dann doch manchmal einige kleine Aha-Erlebnisse vor.
Von Erlangen raus Richtung Forchheim gilt maximal Tempo 80. Einerseits, weil da immer ein sehr hohes Verkehrsaufkommen ist mit vielen kurz aufeinander folgenden Ein- und Ausfahrten. Dazu kommt gegen Ende des 80er-Bereichs eine vergleichsweise scharfe Rechtskurve. Da geht es nicht sanft rein, sondern das ist ziemlich zackig.
Es ist offensichtlich für viele LKW-Fahrer immer wieder überraschend, wenn sich mal einer an die 80km/h hält (heißt: Tempomat auf 83km/h eingestellt). Was tun sie? Ziehen auf die linke Spur raus, kommen wegen des dichten Verkehrs doch nicht großartig schneller voran - und dann kommt die scharfe Rechtskurve. Ich warte ja nur darauf, daß da einer mal seinen Hänger umwirft.
Dann nach etwa einem weiteren Kilometer gelten 100km/h. Mir ist das ziemlich schnurz, ob es der LKW inzwischen geschafft hat, vorbeizukommen oder nicht. Mein Tempomat wird auf 95km/h eingestellt, was ca. 90km/h reale Geschwindigkeit bedeutet. Aber selbst das ist manchen LKW-Fahrern immer noch zu langsam.
Wissend, daß sie wahrscheinlich nicht vorbeikommen, wird man dann von hinten angeblinkt und angehupt. Solln'se mal machen. Beschwert sich irgendeiner bei der Rennleitung, dann werde ich den Tipp geben, doch mal die Tachoscheibe zu überprüfen. Wer zuletzt lacht ...
Das passiert an 4 von 5 Tagen, bei denen ich heimfahre.
Gestern nacht sind wir von Coburg nach Hause gefahren (konnte in Coburg am Kongreßhaus zwischenladen, danke dafür!). Wieder Tempomat auf 95km/h eingestellt. Von hinten kam was an, den Lichtern nach konnte es kein LKW sein, aber es waren so Seitenlichter dran. Dann erst mehrfache Lichthupe, irgendwann ist er raus und hat überholt. Nun ja, BMW mit Hänger hinten dran, auf dem noch ein BMW stand. Beim Einscheren dachte ich schon, der schmeißt seinen Hänger um. Jedenfalls kam er bedenklich ins Schwanken.
Mag sein, daß für das Gespann 100km/h VMax gilt, aber auch hier könnte man sagen: Wer schneller fährt, kommt später - oder auch nie - an.
In der Stadt ist es für manch anderen Verkehrsteilnehmer auch überraschend, wenn man sich an die 50km/h hält (heißt: Tempomat auf 53). Das sind dann immer die, die an der nächsten Ampel runterbremsen, ggf. sogar anhalten müssen, während ich einfach durchfahren kann, weil ich halt die paar Sekunden später ankomme, wenn die Ampel dann schon wieder auf grün geht.
Oder auch sowas:
Um ins Wohngebiet zu kommen, muß ich an einer Kreuzung links abbiegen. Rechts parken aber immer Fahrzeuge (verbotenerweise, wie ich meine). Ich fahre also an die Mittellinie heran, warte darauf, daß der Gegenverkehr vorbei ist - und die Fahrzeuge hinter mir beschweren sich bei MIR, daß sie rechts nicht vorbeikommen. Ja, Leute, ich bin der falsche Adressat. Da stehen Fahzeuge im Bushaltestellenausfahrtsbereich, eine Fußgängerampel ist da auch noch, außerdem sind die Fahrzeuge ganz sicher nicht mindestens 5m vom Kreuzungsschnittpunkt entfernt.
Aber die Stadt verteilt lieber Knöllchen an "nachdem die Kehrmaschine vorbei ist hingestellte Fahrzeuge".
Gruß
Markus
- Opel Ampera ePionier, lithiumweiß, Modelljahr 2012Besitz und Datenerfassung seit 13.12.2012
Kilometerstand: 219997km
179991km elektrisch, 16.15kWh/100km ab Akku
33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
Anzahl Akkuvollzyklen: 1816
aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
Meine Solaranlage
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Joachim
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Ampera „ausschalten“, aussteigen, zu einer/einem der sich beschwerenden Fahrerinnen/Fahrer gehen und ganz freundlich fragen, ob Du ihnen helfen kannst.Markus Dippold hat geschrieben:Ich fahre also an die Mittellinie heran, warte darauf, daß der Gegenverkehr vorbei ist - und die Fahrzeuge hinter mir beschweren sich bei MIR, daß sie rechts nicht vorbeikommen.
- agentsmith1612
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Den hab ich lange nicht mehr gehört aber immer noch lustig vielleicht mach ich das mal irgendwann.Joachim hat geschrieben:Ampera „ausschalten“, aussteigen, zu einer/einem der sich beschwerenden Fahrerinnen/Fahrer gehen und ganz freundlich fragen, ob Du ihnen helfen kannst.Markus Dippold hat geschrieben:Ich fahre also an die Mittellinie heran, warte darauf, daß der Gegenverkehr vorbei ist - und die Fahrzeuge hinter mir beschweren sich bei MIR, daß sie rechts nicht vorbeikommen.
Aber das sind ich sag mal Standard Erlebnisse die man so jeden Tag auf der Straße sieht. Ich hab zwar noch nicht so lange den Führerschein (erst 7 Jahre) aber meinen Beobachtungen nach, wird das verkehrswidrige Verhalten immer dreister und vor allem häufiger. Was ist nur bei den Leuten in den Köpfen los ?
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Weißer Volt
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Da kann ich agentsmith1612 nur zustimmen. Solche Idioten sind immer mehr auf der Straße. Aber da steh ich mittlerweile drüber. Warum soll ich mich aufregen. Einen Luftkuss zuwerfen und gut ist. 
Gruß
Michael S.
vom Oberrhein
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Hast du recht, man sollte einfach entspannt bleiben, ändern kann man es eh nicht.Weißer Volt hat geschrieben:Warum soll ich mich aufregen.
- Markus Dippold
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Im Prinzip habt ihr ja recht. Ich denke mir meistens dann nur "Depp!"agentsmith1612 hat geschrieben:Hast du recht, man sollte einfach entspannt bleiben, ändern kann man es eh nicht.Weißer Volt hat geschrieben:Warum soll ich mich aufregen.
Aber das passiert etwa in 50% aller Abbiegevorgänge, also etwa 5-6 Mal in de Woche. Irgendwann nervt's halt.
Vor ein paar Jahren, als ich noch den ÖPNV benutzt habe, habe ich der Stadt auch mal vorgeschlagen, bei der dortigen Bushaltestelle das grüngelbe H-Schild durch ein blauweißes P-Schild zu ersetzen, weil das dem tatsächlichen Gebrauch der (Bus)Haltebucht deutlich näher kommt. Danach war dann zumindest immer Platz, daß der Bus auch in die Haltebucht reinfahren konnte und nicht auf der Straße stehenbleiben mußte.
In den letzten Monaten sieht man aber immer öfter die Autos im Kreuzungsbereich parken. Und es ist ja nicht so, daß es für diese Häuser keine Garagen gibt. Da müßte man aber mal 50m laufen. Pah ...
So sieht's von oben aus:
=> http://goo.gl/maps/vMM8V
Das eine rote Auto da steht auf dem Gehweg, da würde kein Kinderwagen mehr durchkommen. Und wenn dann da ein paar Autos hintereinander auf der Straße stehen und man selbst steht da als Linksabbieger in die Rotbrunnenstraße rein, dann kommt von hinten eben auch kein anderes Fahrzeug mehr durch.
Gruß
Markus
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33447km RE-Betrieb, 6.03l/100km
LDV 1.1l, persönlicher LDV 0.96l
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aktuelle Sommer-Alltagsreichweite: 70km
Stand 31.08.2025
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Re: kleine Erlebnisse als Verkehrsteilnehmer
Ich sag mal so, allgemein ist es inner Orts ja erlaubt auf der Straße zu parken.
Ich selber mache das aber niemals, weil ich mich dabei einfach bescheuert fühle, dass ich die Straße für eine Spur eben blockiere.
Ich kenne hier so einige Straßen an denen das auf beiden Seiten abwechselnd gemacht wird, jeder kann sich vorstellen wie das dann ausgeht wenn dort viel Verkehr ist und auch noch LKWs fahren.
Mich nervt es so oder so, bei konstanter 50 km/h fahrt dann anzuhalten zu warten und wieder anzufahren nur weil jemand einfach meint dort parken zu müssen.
Zumindest wurde hier im Ort an einigen Straßen überlegt absolutes Park und Halte Verbot zu erlassen eben weil es zu Stoßzeiten einfach unmöglich ist dort ordenltich herzufahren.
In einige Straßen wurde das auch durchgezogen zumindest für einen gewissen Zeitraum (7-13 Uhr) bei anderen Straßen sollte es komplett gemacht werden aber durch Protest der Anwohner wurde es dann nicht gemacht. "Wo soll ich den mein Auto hinstellen?"
Also ganz ehrlich entweder man wohnt dort ohne Auto oder stellt es wo andershin und muss laufen oder hat keinen Garten sondern einen Parkplatz.
In 30er Zonen oder Verkehrsberuhigten Bereichen kann man ruhig an der Straße parken, da ist ja auch Platz genug und nicht viel Verkehr.
Aber bitte nicht auf den 50er Straßen wo LKWs, Busse und jeden Tag viele PKWs fahren.
Aber der Passus in der STVO stammt sicher aus der selben Zeit wie das Mindestmaß der Parkplätze von 2,35 m. Aber das Beispiel von Markus Dippold zeigt genau so eine Straße die ich meine wo solche Parkerei ob nun rechtmäßig komplett auf der Straße oder unrechtmäßig auf dem Bürgersteig, behindert den Verkehr einfach viel zu stark.
Ich selber mache das aber niemals, weil ich mich dabei einfach bescheuert fühle, dass ich die Straße für eine Spur eben blockiere.
Ich kenne hier so einige Straßen an denen das auf beiden Seiten abwechselnd gemacht wird, jeder kann sich vorstellen wie das dann ausgeht wenn dort viel Verkehr ist und auch noch LKWs fahren.
Mich nervt es so oder so, bei konstanter 50 km/h fahrt dann anzuhalten zu warten und wieder anzufahren nur weil jemand einfach meint dort parken zu müssen.
Zumindest wurde hier im Ort an einigen Straßen überlegt absolutes Park und Halte Verbot zu erlassen eben weil es zu Stoßzeiten einfach unmöglich ist dort ordenltich herzufahren.
In einige Straßen wurde das auch durchgezogen zumindest für einen gewissen Zeitraum (7-13 Uhr) bei anderen Straßen sollte es komplett gemacht werden aber durch Protest der Anwohner wurde es dann nicht gemacht. "Wo soll ich den mein Auto hinstellen?"
Also ganz ehrlich entweder man wohnt dort ohne Auto oder stellt es wo andershin und muss laufen oder hat keinen Garten sondern einen Parkplatz.
In 30er Zonen oder Verkehrsberuhigten Bereichen kann man ruhig an der Straße parken, da ist ja auch Platz genug und nicht viel Verkehr.
Aber bitte nicht auf den 50er Straßen wo LKWs, Busse und jeden Tag viele PKWs fahren.
Aber der Passus in der STVO stammt sicher aus der selben Zeit wie das Mindestmaß der Parkplätze von 2,35 m. Aber das Beispiel von Markus Dippold zeigt genau so eine Straße die ich meine wo solche Parkerei ob nun rechtmäßig komplett auf der Straße oder unrechtmäßig auf dem Bürgersteig, behindert den Verkehr einfach viel zu stark.
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