Seite 1 von 1

Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 17. Mai 2013 06:38
von mark32
Gestern erschienen: Ein Praxisvergleich zwischen dem Volt und dem Modell S von einen Besitzer beider Modelle => Link in Greencarreports (Englisch). Ein Bericht mal ohne professionielle Autotester mit Bleifuß ;)

Fazit: In der täglichen Praxis braucht der Volt/Ampera sich nicht hinter dem Tesla zu verstecken.

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 17. Mai 2013 09:06
von EcoDrive
Hallo mark32

Danke für den Link. Ist sehr interessant, dieser Bericht. Ich teile deine Feststellung, dass sich der Volt/Ampera nicht hinter dem Medel S verstecken muss.
*Regenerative braking system

Both cars have two regen settings: a "Normal" that feels like a standard gas car when you back of the accelerator, and a more aggressive setting that slows the car rapidly and pumps more energy back into the battery.

In the Volt, the settings are selected by the gear lever: D for the standard setting, L for the aggressive one. It's easy and intuitive to flick back and forth between the two settings, depending on traffic and hills. It's actually a lot of fun, like downshifting in a stick-shift gas car.

The Tesla, on the other hand, requires the driver to change regen settings through the touch screen. Typically, it takes up to three taps to find the right screen and make the change. That rules out on-the-fly adjustments.

The Volt regen system has a further advantage over the Tesla: It's not affected by cold weather. In the Model S, the aggressive regen is limited below about 50 degrees and turned off altogether below about 30 degrees until the battery warms up. This can take as long as 20 or 30 miles of driving.
Betreffend des Umstellen (Ampera von 'D' in 'L' ) der Stärke der Rekuperation, könnte ich mir vorstellen, dass es künftig mit einem ' one Touch' auf dem grossen Monitor geht.

Für mich ist zur Zeit noch nicht klar , weshalb die stärkere Reku bei einer Akkutemperatur von 10° und tiefer reduziert wird. Zumal der Tesla im Vergleich zum Ampera einen riesigen Akku hat.
Einen guten Grund hat es sicher. Auf jeden Fall fliessen da weitaus höhere Ströme, als im Ampera, wenn man sich das Gewicht und die Motorenleistung vor Augen hält.

Grüsse
EcoDrive

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 17. Mai 2013 11:19
von Markus I.
EcoDrive hat geschrieben:Hallo mark32

Danke für den Link. Ist sehr interessant, dieser Bericht. Ich teile deine Feststellung, dass sich der Volt/Ampera nicht hinter dem Medel S verstecken muss.

Betreffend des Umstellen (Ampera von 'D' in 'L' ) der Stärke der Rekuperation, könnte ich mir vorstellen, dass es künftig mit einem ' one Touch' auf dem grossen Monitor geht.

Für mich ist zur Zeit noch nicht klar , weshalb die stärkere Reku bei einer Akkutemperatur von 10° und tiefer reduziert wird. Zumal der Tesla im Vergleich zum Ampera einen riesigen Akku hat.
Einen guten Grund hat es sicher. Auf jeden Fall fliessen da weitaus höhere Ströme, als im Ampera, wenn man sich das Gewicht und die Motorenleistung vor Augen hält.

Grüsse
EcoDrive
Hallo Peter,

könnte es nicht sein, dass man den Akku des Tesla gerade wegen der ohnehin hohen Fahrströme - und angesichts der stärkeren prozentualen Ausnutung der Gesamtkapazität - nicht auch noch bei tiefen Temperaturen (Abschaltung erst unter 0 Grad Celsius) voll belasten will? Das war meine erste Intuition.

Grüße!

Markus

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 17. Mai 2013 16:23
von agentsmith1612
Der Grund wird folgender sein:

Rekuperation bedeutet, dass der Akku aufgeladen wird. In ziemlich kurzer Zeit ziemlich hohe Ströme.
Sogesehen eine kurze Schnellladung. Das mag der Akku halt nicht so gerne, ist aber vertrettbar da es ja immer nur kurz stattfindet.
Beim Tesla ist die Reku ja wie ich immer lese sehr stark, dass heißt sehr hohe Ströme. Man muss dabei aber sichergehen, dass der Akku auch diese Ströme aufnehmen kann, wenn er das nicht kann, wird der Strom der zuviel ist einfach in Wärme umgewandelt und schädigt den Akku.

Bei Li-Ion Akkus muss man wissen, dass der gesamte Strom den man maximal entnimmt oder reingibt, im Akku selber entsprechend mit gleicher Geschwindigkeit die Li-Ionen von Halbzelle zu Halbzelle wandern lässt.

Ist der Akku nicht warm genug ist die Mobilität der Li-Ionen geringer und man kann nur eine gewisse Menge an Strom entnehmen bzw. anlegen.

Tesla geht da wohl auf Nummer sicher.

Übrigens ist das auch einer der Hauptgründe wieso sich noch immer keine Li-Ionen Akkus in Verbrenner Fahrzeugen als Starterbatterie durchgesetzt haben, die hohen Anlass-Ströme sind mit Li-Ionen eine große Herrausforderung.

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 18. Mai 2013 06:50
von Kratus
Zum Thema umschalten zwischen D und L, finde ich die Idee im Cadillac ELR einfach genial: da kann man ständig in D fahren, und einfach mittels einer Palette am Lenkrad verzögern.

“Regen on demand“:
http://media.gm.com/media/us/en/cadilla ... 2-elr.html

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 18. Mai 2013 08:06
von Markus I.
In der Tat, die Cadillac-Lösung scheint derzeit die beste - und deutlich besser als im Model S - zu sein. Es sei denn, man fährt starke Kurven und muss erstmal nach den Paddeln suchen. Aber da gibt es ja immer noch die Möglichkeit, sanft zu Bremsen und damit den gleichen Effekt zu erzielen.

Weiß jemand, ob *beide* Paddel die gleiche Funktion haben?

Grüße!

Markus

Re: Praxisvergleich Volt mit Modell S

Verfasst: 25. Mai 2013 10:58
von tubist88
agentsmith1612 hat geschrieben: Beim Tesla ist die Reku ja wie ich immer lese sehr stark,
Nicht stärker als im Ampera, max ca 60 kW, weiter geht die Anzeige im Model S gar nicht, und das kann Ampera auch. Beim Ampera sind das aber 60kW/16kWh = 3,75 C.
Beim ModelS 60kW/85kWh = 0,7 C. Alles unter 1 C ist harmlos und vollkommen unschädlich für den Akku.