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Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 10. Feb 2013 22:16
von Kratus
Tesla Model C Entwürfe :

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Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 10. Feb 2013 22:42
von VoltIhrAmpera?
Gekauft :D ......im Ernst - Der würd mir gleich gefallen.

Gruß Chris

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 10. Feb 2013 23:13
von Tango
Find ich auch super. Da muss sich der/die Zoe warm anziehen, wenn Tesla kommt. Warum können das Grossserienhersteller nicht.

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 10. Feb 2013 23:17
von huschelmonk
Tango hat geschrieben:Find ich auch super. Da muss sich der/die Zoe warm anziehen, wenn Tesla kommt. Warum können das Grossserienhersteller nicht.
Sieht Klasse aus.

... und Joe hier die Antwort: "Weil die kein Interesse daran haben."
Die zimmern lieber lieblos was zusammen um Fördermittel vom Staat zu bekommen. :twisted:

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 10. Feb 2013 23:27
von Tango
huschelmonk hat geschrieben:
Tango hat geschrieben:Find ich auch super. Da muss sich der/die Zoe warm anziehen, wenn Tesla kommt. Warum können das Grossserienhersteller nicht.
Sieht Klasse aus.

... und Joe hier die Antwort: "Weil die kein Interesse daran haben." Die zimmern lieber lieblos was zusammen um Fordermittel vom Staat zu bekommen. :twisted:
Deshalb wurde meine Zoe-Liebelei auch nichts. Leider. Ist ein Clio 4 geworden, oder wird noch.
Hab ja noch zwei E-Mobile zu Hause. Ampera und Twingo.

Wir verstehen uns.

Gruss Joe

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 11. Feb 2013 17:58
von Joe
Bisher fokussiert sich Tesla beim Entwurf seiner Modell doch gerade nicht besonders am europäischen Markt. Mittelklasse, Kompaktklasse oder gar Kleinwagen ... Fehlanzeige. Vielleicht überlässt man das dann eher seinen Kooperationspartnern. Der Tesla S ist, soweit ich das von den Fotos her beurteilen kann, ein chices Auto, das sicherlich auch im europ. Ausland seine Abnehmer finden wird.

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 11. Feb 2013 19:06
von agentsmith1612
Joe hat geschrieben:Bisher fokussiert sich Tesla beim Entwurf seiner Modell doch gerade nicht besonders am europäischen Markt. Mittelklasse, Kompaktklasse oder gar Kleinwagen ... Fehlanzeige. Vielleicht überlässt man das dann eher seinen Kooperationspartnern. Der Tesla S ist, soweit ich das von den Fotos her beurteilen kann, ein chices Auto, das sicherlich auch im europ. Ausland seine Abnehmer finden wird.
Das Tesla sich nicht am EU Markt orientiert liegt doch klar auf der Hand. TM ist ja auch ein US Unternehmen und produziert auch nur in den USA. Vom Design her find ich TM aber durchaus auch europäisch. Man sieht aber deutlich an den Proportionen (Länge und Breite), dass hier primär der US Markt erreicht werden soll.
Aber beim Ampera auch nicht anders. Wenn man sich die Breite anschaut. Jedes andere Opel Modell ist kürzer aber die Verhältnisse zwischen Länge und Breite ist bei allen anderen Opel Modellen anders als beim Ampera, der ist zwar nicht ganz so lang wie ein Astra aber um einiges Breiter. Im Innenraum merkt man das ebenfalls.

Reine Vermutung:
Ich kann mir auch kaum vorstellen, dass es in den USA Leute geben soll die einen Kleinwagen, vielleicht sogar mit 1.2 L Hubraum und 70 PS, fahren.
Die Amerikaner mögen es halt groß, und fahren schon seit jeher große Fahrzeuge die vor allem Breit sind und große Motoren haben.
Joe hat geschrieben:Vielleicht überlässt man das dann eher seinen Kooperationspartnern.
Wem denn ? Bis jetzt haben wir deutschen außer dem Ampera nichts annähernd vergleichbares zustande gebracht. Dennoch ist viel Geld vom Staat in die Unternehmen geflossen.

Alle deutschen Herstellen reden ja meistens dass die Akkus zu teuer wären. Wenn man mal überlegt das in einem Tesla Model S in der größten Variante ien 85 kWH Akku steckt, der Wagen aber "nur" 80000 $ = 60000€ umgerechnet kostet. Ok in Europa einiges teurer aber dennoch.
Wieso kostet dann ein 16 kWH Ampera Akku 15000 € ?
Rechnet man den Amperaakku auf 85 kWH würde man bei 80.000€ nur für den Akku ohne Auto.
Und Tesla verdient am Model S wohl jetzt auch noch min. 20 % so wie das einige bei Facebook vermuten.

Jetzt im ganzen kann man sich fragen, wieso schafft das ein Start up ein E-Auto zu bauen was seines gleichen sucht und besser hätte nicht sein können zu einem verhätlnissmäßig günstigem Preis (Preis/Leistungs Verhältnis) und große Konzerne die etwas machen viel teurer sind, und andere die noch mehr Möglichkeiten haben machen gar nichts.

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 11. Feb 2013 21:04
von Chris
Ich denke die altbekannten Großkonzerne sind da in ihren Strukturen so festgefahren. Da gibts wahrscheinlich unzählige unterschiedliche Forschungsabteilungen und unzählige Verträge mit Zulieferern die über x Jahre laufen und dann kommen noch die "unter der Hand"-Absprachen (Zuliefer-Teile besonders günstig wenn im Vertrag schon ein Anschlussvertrag mit eingebunden ist, wenn die aktuellen Teile nicht mehr gebraucht werden) dazu. Und dann kommen noch die ganzen Service/Wartungsverträge dazu. Die Hersteller verdienen heute doch nicht mehr am Verkauf eines Fahrzeugs sondern an deren Reparatur. Und wie grauselig muss es für einen Hersteller sein, wenn er "genötigt" wird einen einfachen E-Motor und Akkus zu verbauen der quasi keine Wartung braucht und sehr ausfallsicher ist. Auf der anderen Seite aber einen ultrakomplizierten Motor verkaufen könnte von dem er sicher weis dass er über kurz oder lang wegen eines Defekts irgendeines der unzähligen Teile repariert werden muss und er damit viel mehr Geld verdienen kann.

Das ist alles reine Spekulation aber ich bin mir sicher irgendwo ist da auch ein Kern Wahrheit dran.

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 11. Feb 2013 21:28
von Alfa
...und vor Allem einen E-Motor verbauen zu müssen, welchen er nicht mal selbst entwickelt und produziert hat.

Sind wir doch mal ehrlich, das einzige was von Hersteller zu Hersteller noch verschieden ist, ist der Motor.
Das Blech drum rum ist doch bei allen das Gleiche.

Wenn BMW nun den gleichen E-Motor von Siemens einbaut wie Dacia ... ihr versteht was ich sagen will ;-)

Die wollen eben keine 100 jährige Entwicklung aufgeben um Know-How bei Fremdfirmen einkaufen zu müssen, Know-How was andere Hersteller genau so einkaufen können.

Re: Über dem Tellerrand... oder was machen die anderen?

Verfasst: 12. Feb 2013 06:51
von agentsmith1612
Chris hat geschrieben:Ich denke die altbekannten Großkonzerne sind da in ihren Strukturen so festgefahren. Da gibts wahrscheinlich unzählige unterschiedliche Forschungsabteilungen und unzählige Verträge mit Zulieferern die über x Jahre laufen und dann kommen noch die "unter der Hand"-Absprachen (Zuliefer-Teile besonders günstig wenn im Vertrag schon ein Anschlussvertrag mit eingebunden ist, wenn die aktuellen Teile nicht mehr gebraucht werden) dazu. Und dann kommen noch die ganzen Service/Wartungsverträge dazu. Die Hersteller verdienen heute doch nicht mehr am Verkauf eines Fahrzeugs sondern an deren Reparatur. Und wie grauselig muss es für einen Hersteller sein, wenn er "genötigt" wird einen einfachen E-Motor und Akkus zu verbauen der quasi keine Wartung braucht und sehr ausfallsicher ist. Auf der anderen Seite aber einen ultrakomplizierten Motor verkaufen könnte von dem er sicher weis dass er über kurz oder lang wegen eines Defekts irgendeines der unzähligen Teile repariert werden muss und er damit viel mehr Geld verdienen kann.

Das ist alles reine Spekulation aber ich bin mir sicher irgendwo ist da auch ein Kern Wahrheit dran.
Gut ich gebe dir recht, dass durch E-Autos irgendwo größten Teils bei der Wartung Geld gespart wird. Das kostet dan nauch Arbeitsplätze. Aber es gibt dafür neue Felder. Wie E-Motoren Enwicklung, Batterie Entwicklung und die Software spielt ja auch iene große Rolle. Zudem für alles noch die Produktion.
Problem zumindest in Deuschland, wir haben davon rein gar nichts. Alles aus Fernost die haben da die größeren Erfahrungen mit.
Aber es könnte ja noch werden.

Außerdem gibt es auch einen größeren Servicebereich den man ausbauen könnte. Beispielsweise der Kunde fährt nicht mehr selber Autowaschen sondern ruft bei seinem Händler an und macht einen Termin Auto wird abgeholt gesaugt und gewaschen und wieder hingebracht. Muss natürlich diskret und vor allem sicher sein. Ich fände die Idee gut, statt sich selber immer an der Waschanlage anzustellen, was an manchen Tage sogar länger als eine Stunde sein kann. Mir wäre das auch einiges Wert.
Dabei könnte man auch direkt ins besondere Form dem Winter sowas wie Schaniere und Schlösser ölen oder Dichtungen mit Glycerin behandeln anbieten.
Rund um Service halt. Wenn das mit vielen Fahrzeugen gemacht wird sinkt auch der Preis dafür etwas.

Das ersetzt zwar keinen Ersatzteilverkauf, aber könnte ein weiteres Standbein werden und bindet den Kunden stärker als eine Reperatur.
Sowas könnte man sogar direkt beim Verkauf des Autos mitanbieten, evtl. sogar in einem Service Punktesystem, in dem der Kunde für X € Y Service Punkte schon beim Kauf erwirbt und damit sich die Leistungen die er gerne möchte zu gegebem Zeitpunkt buchen kann. Damit hat der Händler das Geld schom mal im Sack, kann aber darauf spekulieren, dass der Kunde im gegeben Zeitraum (2 Jahre oder 3 Jahre je nach dem wie lange man die Gültigkeit setzt) nicht alle Punkte verbraucht.

Das muss natürlich so professionell gemacht und ausgeführt sein, dass der Kunde gar nicht der Gedanke kommt "dem soll ich mein Auto anvertrauen."
Dieser Gedanke ist bei denen die etwas auf ihr Auto geben meistens ziemlich groß, ich gehöre auch dazu.