18650er oder 'coffee bag'

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EcoDrive
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18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von EcoDrive » 23. Okt 2013 08:00

Ich habe ein interessantes Interview gefunden.

Danach hat der Akku des i3 eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren.

Quelle: http://adacemobility.wordpress.com/2013 ... terschied/
State oft the Art sind die Zellen, die im BMW i3 verwendet werden. Eine Nickel-Kobalt-Mangan-Zelle mit Festkern. Das heißt, mit einem festen Aluminiumgehäuse, laserverschweißt. Die ist so aufgebaut, dass sie 20 Jahre Lebenszeit hat.


Klar ist die Entwicklung nicht stehen geblieben. Für den Akku des Ampera wurde mal eine max Lebensdauer von 17,5 Jahren angegeben.
Die Entwicklung geht sehr rasant vorwärts. Ein Fazit sehe ich so:

Positive Ergebnisse bei der Umfrage zur Akkukapazität beim TR
http://www.greenmotorsblog.de/elektroau ... tet/13861/

Grüsse
EcoDrive
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agentsmith1612
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Re: 18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von agentsmith1612 » 23. Okt 2013 11:25

Er meint doch tatsächlich, dass die Tesla-Akkus nur maximal 8 Jahre halten?
Das kann ich nicht wirklich glauben. Gut Bei 85 kWh sind 80% noch immer 68 kWh das ist wohl nicht das Problem bzw. der Vorteil.
Tesla könnte sich so ein "Desaster" gar nicht erlauben. Die wären dann schneller Pleite als man gucken kann.

Der i3 Akku würde 20 Jahre halte? Wieso gibt BMW dann nur so kurze Garantie, anders als GM/Opel und Tesla?

Es ist halt immer die Frage der Reichweite, bei großem Akku kümmert es weniger wenn schon früh 80% erreicht sind während das bei den üblichen kleinen Akkus meistens schon dazu führt, dass man im Alltag nicht mehr wirklich klar kommt.

Wir alle sind wirklich gespannt was die Zeit mit den Akkus anstellen wird.

sonixdan
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Re: 18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von sonixdan » 23. Okt 2013 16:01

Den Tesla Roadster gibt es jetzt ja seit ca. 5 Jahren. Weiss jemand, wie es da im allgemeinen mit den Akkus aussieht?

Die beim i3 erwähnte Lebensdauer von 20 Jahren ist zwar eindrücklich, aber irgendwie ist es mir egal, ob die Batterie 10 oder 100 Jahre hält. Frage: Bezieht sich diese Aussage auf die chemische Alterung? Die Anzahl Ledezyklen kann man ja nicht in Jahren messen ;)

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agentsmith1612
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Re: 18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von agentsmith1612 » 23. Okt 2013 16:27

sonixdan hat geschrieben:Den Tesla Roadster gibt es jetzt ja seit ca. 5 Jahren. Weiss jemand, wie es da im allgemeinen mit den Akkus aussieht?
Dazu hatten wir mal den Thread hier.
viewtopic.php?f=8&t=1775

Wobei man halt sagen, muss dass dieser Tesla Roadster sicher der Extremfall/worst Case ist.


Auch wenn der Experte im Interview sagt wie toll die BMW Zellen sind, es gibt trotzdem niemanden der sonst die 30 kWh und darüber knackt.

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Re: AW: 18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von cc879 » 24. Okt 2013 08:17

Kann ja auch ein Konzept sein - billig und groß, dafür nicht ganz so lange haltbar. Der Ersatz muss halt bezahlbar sein.
Krass finde ich bei Tesla nur den Aufwand zum Konfektionieren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese tausenden kleinen Zellen das Modell der Zukunft sind. Das kommt heute nur durch die Verfügbarkeit. Später werden das einfach 100 Große Zellen in Reihe. Bzw bei modularen Konzepten 100SxP. Der Aufwand zum Konfektionieren und Tauschen darf nicht zu hoch sein.
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Re: 18650er oder 'coffee bag'

Beitrag von EcoDrive » 24. Okt 2013 09:19

sonixdan hat geschrieben:Den Tesla Roadster gibt es jetzt ja seit ca. 5 Jahren. Weiss jemand, wie es da im allgemeinen mit den Akkus aussieht?
Hallo Dani
In dem Artikel den ich oben verlinkt habe steht:
Dass die Batterien in einem Tesl Roadster tatsächlich hochwertig sind scheint jüngst auch eine Umfrage von Plug In America unter Tesla Roadster Besitzern zu belegen. 126 Roadster-Piloten haben bei der Umfrage teilgenommen und zu einem selbst für Tesla erstaunlichen Ergebnis geführt. Nach 100.000 Meilen oder 160.000 Kilometer prophezeien die Ergebnisse der Umfrage eine Restkapazität zwischen 80 und 85%. Tesla sagte 2006 für seine Elektroautos nach 100.000 Meilen lediglich eine Restkapazität von etwa 70% voraus. Diese Annahme scheint zu konservativ gewesen zu sein.
Das erwarte ich auch von unserem Akku ;)
sonixdan hat geschrieben: Die beim i3 erwähnte Lebensdauer von 20 Jahren ist zwar eindrücklich, aber irgendwie ist es mir egal, ob die Batterie 10 oder 100 Jahre hält. Frage: Bezieht sich diese Aussage auf die chemische Alterung? Die Anzahl Ledezyklen kann man ja nicht in Jahren messen ;)
Ja ich erinnere mich, das die Alterung haben wir schon mal diskutiert.
viewtopic.php?f=2&t=2056&p=26136&hilit= ... che#p26136
So gesehen relativiert sich die Aussage im Interview auf die Nebensache 'kalendarische Alterung'. Zur wichtigeren Zyklenzahl sagt er nichts. :roll:

Grüsse
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