E-Golf ...

... allgemeine Themen rund um das elektrische Fahren, Energieversorgungsideen usw.
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sedan1200
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Re: E-Golf ...

Beitrag von sedan1200 » 16. Feb 2014 11:59

Aaamperaaa hat geschrieben: ...

Abgesehen davon wollen die meisten gar nicht rechnen, kalkulieren. Sie wollen einfach fahren bis die Tankuhr sich meldet.
Genau!! :!:
Und wenn man schon viel Geld für ein Fahrzeug ausgibt, so erwartet man sich zumindest die gleiche Flexibilität wie mit einem Verbrenner, denn den gibt es so schon.
:arrow: Naürlich gibt es Alternativen, die man selbst gut nutzen kann... ich fahre zB Twike, da komme ich im Moment mit ca 6kWh auf 100km ab Netz :idea: aus!! (und über die passive Sicherheit spreche ich ein anderes Mal... :P )
Der RE ist nicht nur wegen des Gewichtes ein Kompromiss... Einen klompletten Antriebsstrang mit dazugehörigem Service (Öl, Wasser, Benzin,etc), dazu noch direkt CO2-belastend! Da ist meiner Meinung nach das Gewicht für extra Batterien besser angelegt, aber nur, wenn man dann auch die dementsprechende Reichweite schafft.
Einer der großen Vorteile der E-Fahrzeuge ist ja ihr recht simpler (mechanischer) Aufbau; wahrscheinlich einer der Gründe, warum diese Fahrzeuge von der derzeitigen KfZ-Branche so abgelehnt werden. An Service/Reparaturen hängt einfach viel dran!! Und da liegt auch der Hund bergaben, warum die Autohersteller nicht wirklich Interesse haben (neben der Tatsache, daß das Return of Investment bei einem schon millionenfach bewährten Verbrennungsmotor leichter ist)
Wichtig bei der Sache ist aber natürlich auch die Infrastruktur und die Ladezeiten, nicht umsonst geht Tesla den Weg der Supercharger. Ansonsten würden sie ihr Auto nicht so gut verkaufen, glaube ich!!
Und das alles vermisst man bei den anderen Herstellern!! Ich schätze, ab ca 250km Reichweite wären die E-Autos vorne mit dabei.
LG, Sigi :-)

Aaamperaaa
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Re: E-Golf ...

Beitrag von Aaamperaaa » 16. Feb 2014 12:24

sedan1200 hat geschrieben: An Service/Reparaturen hängt einfach viel dran!! Und da liegt auch der Hund bergaben, warum die Autohersteller nicht wirklich Interesse haben (neben der Tatsache, daß das Return of Investment bei einem schon millionenfach bewährten Verbrennungsmotor leichter ist)
Wichtig bei der Sache ist aber natürlich auch die Infrastruktur und die Ladezeiten, nicht umsonst geht Tesla den Weg der Supercharger. Ansonsten würden sie ihr Auto nicht so gut verkaufen, glaube ich!!
Und das alles vermisst man bei den anderen Herstellern!! Ich schätze, ab ca 250km Reichweite wären die E-Autos vorne mit dabei.
Der EV1 hatte vor 15 Jahren bereits eine Reichweite von 225 km (Leergewicht 1300 kg) mit NiMH Batterien. Moderne Batterien würden 50% mehr (also 450 km Reichweite!) bieten. Deswegen meine Frage: Warum hat der E-Golf nicht 450 km Reichweite ? Die Antwort hat @sedan1200 bereits gegeben.

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Ampera-Fan
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Re: E-Golf ...

Beitrag von Ampera-Fan » 16. Feb 2014 12:40

also 50% mehr wären aber 337 km, aber grundsätzlich hast du recht.
ePionier seit 17.11.2010, Ampera-Besitzer seit 19.10.2012 (MJ2013 DU103xxx)
Gesamtverbrauch (Strom plus Benzin) für 71265 km: ca. 21,8 kWh/100km,
Anteil elektrisch/fossil (80,6%/19,4%) - 57450 km mit 9535 kWh=16,6 kWh/100km ab Steckdose - 13815 km mit 757 ltr.=5,5 ltr./100km (Stand:28.10.2019)
übrigens: der (bezahlte) Strom kommt überwiegend von EWS (1g CO²/kWh), physikalisch aber oft von der PV-Anlage

caffeine
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Re: E-Golf ...

Beitrag von caffeine » 16. Feb 2014 12:53

sedan1200 hat geschrieben:Wichtig bei der Sache ist aber natürlich auch die Infrastruktur und die Ladezeiten, nicht umsonst geht Tesla den Weg der Supercharger. Ansonsten würden sie ihr Auto nicht so gut verkaufen, glaube ich!!Und das alles vermisst man bei den anderen Herstellern!! Ich schätze, ab ca 250km Reichweite wären die E-Autos vorne mit dabei.
Genau das ist der Punkt. Für meine Anforderungen wäre ein reines Elektroauto mit einer Reichweite von rund 160 km durchaus ausreichend. Vorausgesetzt, es kann zügig laden - wie z.B. der ZOE.

Ich fahre am Tag zwischen 30 und 150 Kilometer meistens dienstlich. Wenn ich am Ziel zügig laden könnte, wäre das reine E-Fahren kein Problem. Ca. 10 Mal im Jahr reine Langstrecke von einfach zwischen 500 und 700 Kilometer. Auch das wäre elektrisch machbar - mit dem Tesla beispielsweise. Das Konzept der Supercharger ist unschlagbar, finde ich. An den passenden Stellen die Ladeinfrastruktur. Eine Tasse Kaffee trinken, eine rauchen und schon geht's voll geladen weiter.

Ich verstehe nicht, warum die neuen E-Autos (i3 und Golf) nicht mit gebräuchlichen Schnellladesystemen ausgestattet werden. CCS mit drei Säulen in Deutschland hilft da nicht.

Ein Beispiel des täglichen Lebens :-) Ich fahre nach Frankfurt zum Kunden. Einfach ca. 70 Kilometer. Müsste mit den gängigen E-Autos von heute bei dieser Witterung in Ffm laden. Mit einem ZOE gerade noch machbar, lädt an der Säule mit (hoffentlich) 32A. Mit dem i3, dem Golf oder dem Leaf chancenlos. Kann ja keine 4 Stunden laden. Soviel Zeit habe ich nicht.

Fazit: Der Ampera ist für mich das vernünftigste Auto, da ich die meiste Zeit elektrisch fahren kann. Aber auch 600 Kilometer in einer "normalen" Fahrzeit zurücklegen kann. Das Wichtigste zur Verbreitung der eMobility ist meiner Meinung nach die Infrastruktur. Wenn ich in 30 Minuten wieder genug Strom im Akku für die nächsten 150 Kilometer habe, ist die Praxistauglichkeit imho erreicht. Wenn ich auf dem Weg nach Hamburg zwei mal übernachten muss, weil der Golf 11 h laden muss, wird das garantiert nichts :-)
Viele Grüße
Stefan

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Re: E-Golf ...

Beitrag von AmpiD(r)iver » 16. Feb 2014 13:17

NICHT zu vergessen wenn nun 'mal eine Schnellladestation defekt ist? Dann steht man mit einem solchen Fhz., wenn nur eine Ladestation vorhanden oder besetzt oder so etwas, ganz schön lange blöd herum. Deshalb: AMPERA!
Stellt euch vor: Ferienzeit! ALLES bewegt sich Richtung Süden (wie es ja in der jetzigen Zeit so üblich ist, siehe Staus in DE auf den Autobahnen zur Ferienzeit). Was glaubt ihr wie das an einer Raststätte bei den Ladestationen ausschaut? SO einfach ist es leider (noch) NICHT.
Es ist nur eine Frage der Energie! Hat man genug davon,
kann man ALLES erreichen!!! (© 16.2.2014)
"Aktuell: 183'xxx Km!"
... "ENERGIE!" ;)
Schwarze Ampera, Modell 2012 CU 108***, genannt "BlackPearl"

ganderpe
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Re: E-Golf ...

Beitrag von ganderpe » 16. Feb 2014 14:25

Für mich sind im Moment (nächsten 5 bis 10 Jahre) nur Fahtzeuge mi RE von interresse. Ich möchte nur 1 Fahrzeug besitzen welches alle Situationen im jährlichegn Leben abdeckt. Das heisst auch Ferien , Ausflüge, einfach alles, ohne am Morgen überlegen zu müssen wohin ich nach der Arbeit noch gehe.

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Re: AW: E-Golf ...

Beitrag von Ampera-Michel » 16. Feb 2014 14:44

Um die e-Mobilität fianziell "volksnah" vorantreiben zu können, ist das Konzept mit einem RE aus meiner Sicht zurzeit der richtige Weg, denn längst nicht jeder kann, oder möchte, sich ein zweites Auto "nebenher" leisten. Ich jedenfalls hätte einen rein elektrisch betriebenen Ampera nicht gekauft!

Aaamperaaa
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Re: E-Golf ...

Beitrag von Aaamperaaa » 16. Feb 2014 16:14

Ampera-Fan hat geschrieben:also 50% mehr wären aber 337 km, aber grundsätzlich hast du recht.
Ups, sorry. Die Werte stimmen schon, allerdings hatten die NiMH damals nur 50% der Energiedichte einer modernen Batterie. Es sind demnach heute sogar 100% mehr Reichweite möglich als damals.

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Re: E-Golf ...

Beitrag von agentsmith1612 » 17. Feb 2014 14:57

Aaamperaaa hat geschrieben:
Ampera-Fan hat geschrieben:also 50% mehr wären aber 337 km, aber grundsätzlich hast du recht.
Ups, sorry. Die Werte stimmen schon, allerdings hatten die NiMH damals nur 50% der Energiedichte einer modernen Batterie. Es sind demnach heute sogar 100% mehr Reichweite möglich als damals.
Der EV1 hatte auch aus zwei weiteren Gründen eine so hohe Reichweite:
- geringers Gewicht
- geringer Rollwiderstand
- geringer Luftwiederstand (cw-Wert sehr gut, Stirnfläche möglichst klein)

Als gängiges Auto kann man sowas aber nicht mehr verkaufen.

Den Ampera haben hier doch alle weil sie eben nicht reichweitentechnisch irgendwo aufladen müssen. Sondern im Zweifel eben einfach weiter fahren können. Jeder der mir persönlich sagt "ja aber du fährst doch 95% der Strecken unter 50km" ja das stimmt, das wird auch bei den meisten stimmen. Aber was ist mit den anderen 5%? Hab ich da die Zeit und die Möglichkeit schnell aufzuladen?
Oft eben nicht, daher ist die Diskussion doch allenfalls unter Puristen zu finden die sich auch willendlich komforttechnisch im Vergleich zum Verbrenner einschränken.
Die breite Masse wird das nicht wollen und auch nicht akzeptieren.

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Re: E-Golf ...

Beitrag von Ampera-Michel » 17. Feb 2014 15:10

agentsmith1612 hat geschrieben: ....Den Ampera haben hier doch alle weil sie eben nicht reichweitentechnisch irgendwo aufladen müssen. Sondern im Zweifel eben einfach weiter fahren können.
.......
Die breite Masse ........
Joo, in diesem Fall gehöre ich freiwillig der breiten Masse an. ;)
(wobei Männer eher in die Tiefe gehen, was aber ein gaaanz anderes Thema ist ;) :mrgreen: )

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